Rechenblitz

Rechenblitz Arbeitszeit & Urlaub

Stundenlohnrechner

Bruttolohn und Wochenstunden eintragen – du siehst sofort deinen Stundenlohn oder dein Monatsgehalt, dazu Tag, Woche und Jahr und ob du über dem Mindestlohn liegst.

vor Steuern und Abgaben
laut Vertrag, z. B. 38,5 oder 20
Stundenlohn
–

Zuletzt geprüft: 1. Oktober 2026

So rechnest du Gehalt und Stundenlohn um

Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33)

Beispiel: 2.800 € brutto bei 38,5 Stunden pro Woche: 2.800 ÷ 166,83 = 16,78 € pro Stunde. Umgekehrt: 16,78 € × 166,83 = 2.800 € im Monat.

Wichtig ist, dass du die bezahlten Stunden aus deinem Vertrag nimmst, nicht die tatsächlich gearbeiteten. Hast du regelmäßig mehr gearbeitet, rechnet der Überstundenrechner aus, was dir zusätzlich zusteht. Für die Wochenstunden aus Stundenzetteln hilft der Arbeitszeitrechner, für Werte wie 7:45 der Umrechner Stunden in Dezimal.

Arbeitsstunden pro Monat

WochenstundenStunden im MonatMindestlohn 2026 (13,90 €)Mindestlohn 2027 (14,60 €)
40173,332.409,33 €2.530,67 €
38,5166,832.318,98 €2.435,77 €
35151,672.108,17 €2.214,33 €
30130,001.807,00 €1.898,00 €
2086,671.204,67 €1.265,33 €
1043,33602,33 €632,67 €

Mindestlohn und Minijob

Der gesetzliche Mindestlohn gilt für fast alle Arbeitnehmer ab 18, auch in Minijobs und Teilzeit. Ausnahmen gibt es für Auszubildende (für sie gilt die Mindestausbildungsvergütung), Pflichtpraktika, freiwillige Praktika bis drei Monate und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten. Weil die Minijob-Grenze an den Mindestlohn gekoppelt ist, steigt sie mit jeder Erhöhung mit: 2026 sind es 603 € im Monat, 2027 dann 633 €.

In Österreich gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn. Dort legen die Kollektivverträge der Branche die Mindestgehälter fest, meist mit 14 Bezügen im Jahr. Für das Umrechnen von Monatsgehalt und Stundenlohn kannst du den Rechner trotzdem nutzen, der Mindestlohn-Hinweis bezieht sich aber auf Deutschland.

Häufige Fragen

Wie rechne ich mein Monatsgehalt in den Stundenlohn um?
Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33). Bei 3.000 € brutto und 40 Stunden: 3.000 ÷ 173,33 = 17,31 € pro Stunde. Der Faktor 4,33 kommt von 52 Wochen ÷ 12 Monate (genau 13 ÷ 3).
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?
Im Schnitt Wochenstunden × 4,33: bei 40 Stunden sind das 173,33, bei 38,5 Stunden 166,83, bei 35 Stunden 151,67 und bei 20 Stunden 86,67 Stunden. Einzelne Monate haben mehr oder weniger Arbeitstage, für den Stundenlohn nimmt man aber den Durchschnitt.
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?
Seit 1. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 € brutto pro Stunde, ab 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Bei 40 Wochenstunden sind das rund 2.409 € (2026) bzw. 2.531 € (2027) im Monat.
Was ist die Minijob-Grenze 2026?
Die Minijob-Grenze ist an den Mindestlohn gekoppelt und liegt 2026 bei 603 € im Monat (2027: 633 €). Sie entspricht 10 Wochenstunden zum Mindestlohn. Wer mehr verdient, rutscht in den Midijob (Übergangsbereich bis 2.000 €).
Zählt der Urlaub beim Stundenlohn mit?
Ja. Angestellte bekommen ihr Gehalt auch im Urlaub und an Feiertagen weiter. Deshalb rechnet man mit allen 52 Wochen im Jahr und nicht nur mit den tatsächlich gearbeiteten Tagen. Bei Freelancern ist das anders: Sie müssen Urlaub und Krankheit selbst in ihren Stundensatz einpreisen.
Wie viel netto bleibt von meinem Stundenlohn?
Das hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkasse und Kinderfreibeträgen ab. Als grobe Faustregel bleiben in Steuerklasse I bei mittleren Gehältern etwa 60 bis 67 % vom Brutto übrig. Der Rechner zeigt bewusst nur Bruttowerte, weil Netto für jeden anders ist.

Rechtsgrundlagen und Quellen

Alle Angaben ohne Gewähr. Im Einzelfall können Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder dein Arbeitsvertrag abweichende Regeln enthalten.

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